Strom ohne Drähte

In den USA wurde kürzlich eine Technologie entwickelt, die es ermöglichen soll Strom drahtlos zu übertragen. Dank dieser Erfindung würden Ladekabel für Handy und Laptops in der Zukunft überflüssig sein.

Die ersten Prototypen

Der Marketing-Chef der Witricity Corporation, David Schatz, kündigte an, dass in 18 bis 24 Monaten Geräte genutzt werden könnten, die Energie auch über längere Entfernungen weiterleiten könnten. Erste Prototypen stünden bereits zur Verfügung.

Marin Soljacic vom Massachusetts Institute of Technology war der erste dem es gelungen ist eine Glühbirne über eine Entfernung von 2 Metern ohne Drähte zum Leuchten zu bringen. Dafür mussten Empfänger und Sender des Stroms induktiv gekoppelt sein und in der gleichen Resonanzfrequenz schwingen.


Keine Gefahr für Organismen

Die Wissenschaftler im MIT konnten Wirkungsgrade von 80 bis 90 Prozent erzielen. Laut einer Angabe von David Schatz könnten bis zu 3 Kilowatt Leistung übertragen werden. Elektrosmog wird bei diesem Verfahren nicht produziert. Da bei der Technologie ein magnetischen Nahfeld aufgebaut wird, hätte es keine schädlichen Wirkungen auf Organismen. Schatz machte es deutlich, dass nur elektrische Felder auf Lebewesen reagieren.